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    DER NACHHALTIGKEITSGEDANKE IST BEI
    OXXYNOVA SEHR PRÄSENT UND
    BEGLEITET UNS IN DER TÄGLICHEN ARBEIT

    Rohstoffpreise: NWECP (North West European Contract Price Paraxylol) NOVEMBER –890,00EURO/ TO (10€/to Steigerung zum Oktober Split)- und WECP Methanol 4. Quartal 2021 – 485,00 EURO/TO - Erhöhung um 80,00 EURO/TO zum 3. Quartal 2021

    OXXYNOVA WIRD ZERTIFIZIERTER ENTSORGUNGSFACHBETRIEB

    Die Oxxynova GmbH mit Sitz in Steyerberg hat in der Erweiterung ihrer bisherigen Geschäfts-Aktivitäten einen weiteren Schritt vollzogen. Als Destillateur von chemischen Methanol-, Tetrahydrofuran/Methanol-, Tetrahydrofuran- und Diol-Gemischen wurde die Oxxynova nun vom TÜV Nord als Entsorgungsfachbetrieb für die stoffliche und thermische Verwertung dieser Abfälle und Stoffe zertifiziert.

    Mit Destillationskapazitäten je Stofftyp von 12.000 – 48.000 Tonnen bietet das Unternehmen ihren Kunden die Möglichkeit der dedizierten Lohndestillation oder der klassischen Entsorgung, wobei die thermische Entsorgung das bisherige Angebot ergänzt. Im Bereich der destillativen Aufarbeitung arbeitet die Oxxynova, die ebenfalls als europäischer Hersteller des für technische Kunststoffe benötigten Rohmaterials Dimethylterephthalat bekannt ist, nach den anspruchsvollen Qualitäts-, Gesundheits- und Sicherheitsstandards eines klassischen Chemieunternehmens.

    Des Weiteren verfügt die Oxxynova über die Möglichkeit, externe Rückstände und Abwässer thermisch zu verwerten oder zu beseitigen.

    Für die Aufnahme und Zwischenlagerung der Abfälle oder chemischen Nebenströme besteht die Möglichkeit der Einlagerung. Außerdem verfügt die Oxxynova über einen Gleisanschluss, der gerade für große Volumen die Anlieferung auch über die Schiene ermöglicht. Ein hauseigenes Labor ermöglicht eine Eingangsanalytik für jeden eingehenden Abfall oder Stoffstrom und für jedes aufgearbeitete Rezyklat.

    Insbesondere setzt das Unternehmen in diesem Geschäftsbereich auf die Verwertung von großen Stoffströmen.

    „Die über unser klassisches Chemiegeschäft geschaffene Infrastruktur prädestiniert uns bei der thermischen und destillativen Verwertung von Abfällen und Stoffströmen für große Volumina ab 1.000 Tonnen pro Jahr. Auch unsere logistischen Möglichkeiten mit dem hauseigenen Bahnanschluss sind ein großer Vorteil für Jahresmengen ab 2.000 Tonnen.“, so betont der Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Klaus F. Puell.

    Die Expertise der Oxxynova, insbesondere in der destillativen Verwertung von methanolhaltigen Strömen, wurde in den vergangenen Jahren konsequent in ein neues Geschäftsmodell überführt. „Unser Ziel ist es, kundengerechte Recyclinglösungen zu erarbeiten, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke permanent im Mittelpunkt steht“, so die Leiterin Vertrieb und Key Account Management Frau Katrin Vondran-Parmigiani. „Unser technischer Verantwortlicher für das Business Development, Herr Volker Blume, betrachtet dabei jeden Abfall individuell. In enger Zusammenarbeit mit den verfahrenstechnischen Kollegen und der Betriebsleitung unter Dr. Frank Strübe werden individuelle Verwertungsmöglichkeiten erarbeitet, die nicht nur den hohen Qualitätsansprüchen der chemischen Industrie gerecht werden, sondern, soweit möglich, aus Abfall wieder verwertbare Rohstoffe generieren.“, so die Vertriebsleiterin weiter.

    Der nachhaltige Umgang mit chemischen Stoffen und die Reduzierung von erdölbasierenden Rohstoffen in chemischen Prozessen ist ein Ansinnen, welches in der chemischen Industrie seit Jahren massiv vorangetrieben wird. Das bereits seit 2012 novellierte Kreislaufwirtschaftsgesetz hat den Grundstein dafür gelegt. Viele Stoffgemische, die verwertet werden können, werden vom Erzeuger oftmals als Abfall deklariert, um sie dann über den thermischen Weg zu entsorgen. In vielen Fällen sind diese „Abfälle“ aber sehr gut zu verwerten und können im gereinigten Zustand wiederverwendet und dem Stoffkreislauf zugeführt werden. Hier greift der Ansatz der Oxxynova, die sich über ihre Mitgliedschaft im Verband der Chemischen Industrie (VCI) verschiedenen Leitmotiven und Initiativen, wie z. B. der Responsible Care Initiative aber auch durch verschiedene Zertifizierungen (EMAS, Ecovadis) einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und dem Menschen verpflichtet fühlt.